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Nobelpreis für Physik 2006

Publicerat tisdag 3 oktober 2006 kl 15.21

„In diesem Jahr belohnt der Nobelpreis Wissenschaftler, die gewissermassen die Kindheit des Universums erforscht haben. John Mather und George Smoot werden für ihre Forschungen zur kosmischen Hintergrundstrahlung ausgezeichnet.“

Mit diesen Worten gab die Königliche Akademie der Wissenschaften die diesjährigen Nobelpreisträger in Physik bekannt. Wie schon beim Medizinpreis, geht auch die zweite Nobel-Auszeichnung in diesem Jahr an zwei US-Amerikaner.

Wie das Universum enstand
Im Kern drehte sich die Arbeit von George Smoot und John Mather um die Entstehung des Weltalls. Seit Jahrzehnten geht die Wissenschaft davon aus, dass ein Urknall zur Entstehung des Universums geführt hat.

Anhand von Daten der US-Raumfahrtbehörde NASA zur kosmischen Hintergrundstrahlung konnten die beiden Astrophysiker Smoot und Mather indirekt den Beweis für einen Urknall liefern. Dies habe entscheidend zum Verständnis von Galaxien und Sternen beigetragen, urteilte das Stockholmer Nobelkomitee.

Die Preissumme von umgerechnet 1,1 Millionen Euro werden sich die beiden US-Forscher nun teilen - ein Umstand, der das Glücksgefühl des frischgebackenen Preisträgers George Smoot freilich nicht schmälern konnte: „Vielen Dank. Es ist eine große Ehre, diesen Preis zu bekommen. Damit wird das gesamte Forscherteam hier gewürdigt. Es war zwei Uhr morgens, als das Nobelkomitee mich anrief. Ich hätte nicht gedacht, dass die meine Nummer haben. Dann bin ich schnell aufgestanden und habe im Internet nachgeguckt, ob ich den Preis wirklich bekomme. Als ich dann bereits die ersten drei Glückwunschmails entdeckte, wusste ich, dass sich das schon herumgesprochen hatte.“

Demütiger Preisträger 
Mit großer Demut wiederum nahm Smoots Co-Preisträger John Mather den Glückwunschanruf entgegen: „Wir wussten, dass unsere Arbeit ziemlich wichtig ist. Aber wenn ich mir andere wissenschaftliche Leistungen ansehe, muss ich sagen, es gibt so viele beeindruckende Arbeiten. Jetzt werde ich wohl den Rest des Tages am Telefon verbringen.“

Und am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel, werden Mather und Smoot in Stockholm ihren Nobelpreis durch Schwedens König Carl XVI. Gustaf überreicht bekommen.

Alexander Schmidt-Hirschfelder

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