Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/

Bildt bezeichnet nordkoreanischen Kernwaffentest als Provokation

Publicerat måndag 9 oktober 2006 kl 09.15
Carl Bildt.

Aussenminister Carl Bildt sieht im nordkoreanischen Kernwaffentest eine sehr ernstzunehmende Entwicklung. Der Test stelle eine bewusste Provokation der internationalen Staatengemeinschaft dar, so Bildt heute gegenüber dem Schwedischen Rundfunk. Bildt bezeichnete die Situation weiter als „gefährlich“. Dabei unterstrich der Aussenminister auch die Rolle des Regimes in Nordkorea als isoliert, misstrauisch seiner Umgebung gegenüber und verzweifelt.

Der frischgebackene Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt hat gut daran getan, einen versierten Mann an die Spitze des Aussenministeriums zu berufen. Der ehemalige Ministerpräsident und jetzige Aussenminister hatte in den ersten Tagen seiner Amtszeit alle Hände voll zu tun. Zuerst die Ermordung der russischen Journalistin Anna Politovskaja und jetzt die Ankündigung Nordkoreas einen Atomwaffentest erfolgreich durchgeführt zu haben. Die Reaktion des neuen schwedischen Aussenministers liess nicht lange auf sich warten.

Der Atomwaffentest von Nordkorea sei eine sehr ernstzunehmende Entwicklung erklärte Bildt gegenüber dem Schwedischen Rundfunk: „Das ist eine ernst zu nehmende und bewusste Provokation des nordkoreanischen Regimes gegenüber der gesamten internationalen Staatengemeinschaft. Das kann sehr ernst zu nehmende Konsequenzen für die Sicherheit in Ostasien haben, aber auch für die Anstrengungen, Kernwaffentests zu begrenzen. Wir waren uns darüber im Klaren, dass das Land über eine gewisse Anzahl von nuklearen Sprengköpfen verfügt. Aber, dass der Test gerade jetzt kommt, nur ein paar Tage nach der ausdrücklichen Warnung durch die Vereinten Nationen, kann nicht anders als Provokation zu werten sein. Das ist gefährlich“

Wirkungslose Verhandlungenund Sanktionen

Bildt macht darauf aufmerksam, dass die Sanktionen und Verhandlungen der letzten Monate und Jahre ganz offensichtlich nicht gefruchtet haben. Die Möglichkeiten, das Regime in Pjöngjang zu beeinflussen seien sehr begrenzt, so Bildt: „Wir haben eben nicht genügend Einfluss. Das ist ganz offensichtlich. Es handelt sich auch um ein einzigartiges Regime. Kein Regime der Welt ist so isoliert, so fremdenfeindlich, misstrauisch gegenüber der Umgebung und so verzweifelt, glaube ich.“

Gerade dieses Misstrauen und die Verzweiflung würden die Lage so gefährlich machen, so der schwedische Aussenminister.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".