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Risse in Forsmarks Hülle entdeckt

Publicerat torsdag 19 oktober 2006 kl 11.32

Abermals sorgt das Atomkraftwerk Forsmark für negative Meldungen. Diesmal bieten Risse in der Schutzhülle eines der Reaktoren Anlass zur Sorge. Offenbar sind Routinearbeiten an der Schutzhülle nicht ordnungsgemäss durchgeführt worden. Die staatliche Kernkraftinspektion fordert nun eine grundlegende Überprüfung des Reaktors.

Eher zufällig hatten Mitarbeiter bei Routinemessungen entdeckt, dass die Schutzhülle von Forsmarks zweitem Reaktor kleine Risse aufweist. An jenen drei Stellen liegt die Strahlenbelastung deutlich über dem zulässigen Grenzwert. Wie es zu den Rissen gekommen ist, darüber herrscht Ratlosigkeit. Denn laut Kraftwerksbetreibern sind die Schweissnäte der Schutzhülle von einer externen Firma überprüft worden, so wie es die Sicherheitsauflagen vorsehen. Allerdings fehlen darüber jegliche Dokumente, wie der Informationschef von Forsmark, Claes-Inge Andersson, nun einräumt:

„Ja, unsere Sicherheitsroutinen weisen gewisse Mängel auf. Das wirft kein gutes Licht auf uns. Zunächst müssen wir herausfinden, warum die entsprechenden Dokumente nicht vorliegen.“

Zweifel an der Glaubwürdigkeit 

Einstweilen bleibt Forsmark II abgeschaltet. Die staatliche Kernkraftinspektion fordert von den Betreibern des Atommeilers, dass sämtliche Ausbesserungsarbeiten der vergangenen beiden Jahre nochmals überprüft werden. Anders Jörle ist Sprecher der Kernkraftinspektion. Er hat erhebliche Zweifel an der Richtigkeit der Darstellungen von Forsmark:

„Die Verschweissungen müssen dicht sein. An den löchrigen Stellen sind die Grenzwerte klar überstiegen worden. Da die entsprechenden Dokumente fehlen, darf man bezweifeln, dass an der Hülle die notwendigen Ausbesserungsarbeiten ausgeführt wurden. Das ist streng verboten und läuft jeglichem Sicherheitsdenken zuwider.“

Pannenserie setzt sich fort

Bis die Sicherheitsbedenken restlos ausgeschlossen sind, wird wohl noch eine Weile vergehen. Damit setzt sich die Pannenserie des Atomkraftwerks Forsmark fort. Ende Juli war es in einem der Reaktoren zu einem Kurzschluss gekommen. Gewissermassen im Blindflug mussten die Ingenieure den Reaktor herunterfahren. Seitdem ist Forsmark nicht mehr vollständig an Netz gegangen.

Alexander Schmidt-Hirschfelder

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