Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/
Neuer bescheid von Vattenfall

Laufzeit schwedischer Kernkraftwerke verlängert

Publicerat onsdag 22 maj 2013 kl 14.07
60 Jahre und noch mehr: Das KKW Forsmark nahe Uppsala soll, zumindest laut Vattenfalls Wunsch, die Schweden noch lange mit Strom versorgen (Foto: Tomas Oneborg / Scanpix)

Die Laufzeit schwedischer Kernkraftwerke soll verlängert werden. Anstatt der bislang vorgegebenen 50 Jahre sollen die Anlagen in Forsmark sowie Reaktor drei und vier im südschwedischen Ringhals 60 Jahre lang in Betrieb bleiben. Dies teilte der Betreiber der Werke, der staatliche Energie-Konzern Vattenfall, am Mittwoch mit.

„Wir haben in den vergangenen zehn Jahren über 20 Milliarden Kronen (etwa 2,3 Milliarden Euro) in Forsmark und Ringhals investiert“, sagte der Leiter der Vattenfall-Kernkraftabteilung, Torbjörn Wahlborg, dem Schwedischen Rundfunk. „Daraus sind sehr positive Effekte und eine höhere Kapazität entstanden. Wir glauben deshalb, dass 60 Jahre Laufzeit kein Problem darstellen.“

Mit dem Vorschlag zur Laufzeitverlängerung werde der Plan Vattenfalls vom Vorjahr, gänzlich neue KKWs in Schweden zu bauen, vorerst hinfällig. Neue Anlagen würden sich nur in einer Phase lohnen, in der vorhandene Reaktoren aus Altersgründen vom Netz genommen werden, so Wahlborg.

Ältere, in den 1970er Jahren gebaute Anlagen wie Reaktor eins und zwei in Ringhals sollen weiterhin wie geplant nach 50 Jahren abgeschaltet werden. Die Laufzeitverlängerung der neueren Reaktoren soll durch kräftige Investitionen in den kommenden vier Jahren ermöglicht werden: Mit umgerechnet 1,8 Milliarden Euro will der staatliche Energiekonzern die Brüter aufrüsten.

Bei 60 Jahren muss nicht Schluss sein

Gleichzeitig räumt der Vattenfall-Sprecher ein, dass es nicht bei den nun angekündigten 60 Jahren bleiben muss: „Heute sagen wir 60 Jahre. Kann es noch länger werden? Das ist nicht unmöglich. Letztlich kommt es auch darauf an, ob sich die Investitionen lohnen, die für eine Laufzeit von 70 oder 80 Jahren benötigt werden.“

Schweden beheimatet vier der ältesten Reaktoren in Europa, die seit etwa 40 Jahren in Betrieb sind. Nach Ablauf der 40-Jahre-Grenze ist für eine weitere Inbetriebnahme eine umfassende Sicherheitseinschätzung durch die Strahlenschutzbehörde erforderlich. In Schweden seien die Anlagen nicht an eine bestimmte Zeit gebunden – sie können so lange betrieben werden, wie es der Sicherheitszustand erlaubt, sagte Lars Skånberg von der Behörde der Nachrichtenagentur TT. Alle zehn Jahre müssten die KKWs einem kompletten Sicherheitscheck unterzogen werden. Die älteren Reaktoren in den Kraftwerken Oskarshamn und Ringhals seien hier bald fällig.

Hansjörg Kissel / Frank Luthardt

Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".