Afghanen beenden Hungerstreik
Die neun afghanischen Flüchtlinge in Gävle, die aus Protest seit Anfang Mai kein Essen mehr zu sich genommen hatten, haben ihren Hungerstreik beendet. Das teilte die Einwanderungsbehörde am Sonntag mit.
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Ausschuss erwägt Sondersteuer für Männer
Männer sollen im Sinne der Gleichberechtigung mit einer Sondersteuer belegt werden. Dies erwägt zumindest der Ausschuss für Gleichberechtigungsfragen im nordschwedischen Umeå. In ganz Schweden werden die Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern immer größer – eine Sondersteuer auf männlich dominierte Berufe könnte ein letzter Ausweg sein. Dies sagt die Vorsitzende des Ausschusses, Tamara Spiric, im Gespräch mit Radio Schweden.
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Todesfälle durch Ertrinken
Die Zahl der Ertrunkenen ist in Schweden markant gestiegen. So meldet die Lebensrettungsgesellschaft für April dieses Jahres nahezu doppelt so viele Fälle wie im Vorjahresmonat.
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Jeder sechste Patient hat sich wund gelegen
Erneut gibt es Belege über mangelhafte Pflege an schwedischen Krankenhäusern. Jüngster Beleg ist eine Untersuchung des Verbandes der Schwedische Kommunen und Provinzialverwaltungen.
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Selbstmordzahlen bei jungen Frührentnern dramatisch angestiegen
In Schweden wächst die Zahl der Selbstmorde und Selbstmordversuche unter jungen Erwachsenen. Besonders in der Gruppe der Frührentner, die wegen Krankheit oder Behinderung erwerbsunfähig sind, sind die Suizidzahlen seit Mitte der 1990er-Jahre dramatisch angestiegen.
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Psychisch Kranke sollen lieber arbeiten gehen
Die geltenden Regeln zu Krankschreibungen aufgrund psychischer Leiden stehen vor umfassenden Reformen in Schweden. Diese Krankheiten liegen hierzulande fast hinter der Hälfte aller Krankschreibungen – die steigende Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage belastet zunehmend den öffentlichen Versicherungshaushalt. Die schwedische Regierung will deshalb jetzt mögliche Änderungen im Versicherungssystem prüfen.
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Schweden kein Vorbild mehr in Sachen Einkommensgleichheit
Die Schere zwischen Arm und Reich klafft in Schweden immer weiter auseinander. Laut einem aktuellen Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD, ist Schweden das westliche Industrieland, in dem die Einkommensunterschiede seit Mitte der 1990er-Jahre am stärksten gestiegen sind.
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Junge Erwachsene finden keine Wohnung
Weniger als die Hälfte aller jungen Erwachsenen in den schwedischen Großstädten hat eine eigene Wohnung. Wie Hem & Hyra, die Zeitschrift des schwedischen Mieterbundes, berichtet, wohnen allein in Stockholm fast 40.000 Menschen zwischen 20 und 27 Jahren noch zu Hause bei ihren Eltern, obwohl sie eigentlich gerne ausziehen würden.
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Mehr Geld für Schulen in Problem-Gebieten
Schwedische Gemeinden müssen künftig bei der Verteilung ihrer Gelder auf verschiedene Schulen darauf Rücksicht nehmen, welche Voraussetzungen die Schüler an der jeweiligen Bildungseinrichtung mitbringen. Darauf haben sich die vier bürgerlichen Regierungsparteien am Montagabend verständigt.
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Rechnungshof fordert bessere Betreuung von arbeitslosen Jugendlichen
Junge Arbeitslose in Schweden erhalten zu wenig Unterstützung vom Arbeitsamt. Der schwedische Rechnungshof kritisiert in einer aktuellen Untersuchung unter anderem, dass die Behörde ineffektiv arbeite, die Arbeitsvermittler ihre Betreuung zu wenig an die jeweils individuellen Bedürfnisse anpassten und dass es zu lange dauere, bis Jugendliche Kontakte mit potentiellen Arbeitgebern vermittelt bekämen.
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H&M unterzeichnet Abkommen für bessere Arbeitsbedingungen in Bangladesch
Der schwedische Moderiese H&M hat einer Vereinbarung zugestimmt, die die Arbeitsbedingungen von Textilarbeitern in Bangladesch verbessern soll. Nach dem Einsturz einer Textilfabrik vor knapp drei Wochen, bei dem mehr als 1100 Menschen ums Leben gekommen waren, hatten Arbeitnehmervertreter und Menschenrechtsorganisationen weltweit Druck auf mehrere große Bekleidungskonzerne ausgeübt.
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Zu wenig Geld für Problem-Stadtteile
Vertreter mehrerer schwedischer Kommunen kritisieren die Regierungsinitiative für Wohngebiete mit besonders großen sozialen Problemen als nicht ausreichend. Der Sozialdemokrat Petter Löberg aus Borås sagte dem Schwedischen Rundfunk, dass es Unsinn sei, zu glauben, dass ein paar Hunderttausend Euro das Problem der Segregation lösen könnten.
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Mehr Hilfe für gewalttätige Männer gefordert
In der Mehrzahl schwedischer Kommunen fehlt es an professioneller Hilfe für aggressive Männer. Wenn es um familiäre Gewalt gehe, konzentriere man sich noch immer auf Unterkünfte und Beistand für Frauen und Kinder, anstatt die eigentliche Ursache, das Gewaltproblem der Täter anzugehen, so Carin Götblad, Regierungsbeauftrage für diese Fragen, gegenüber dem Schwedischen Rundfunk.
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Immer mehr Einjährige in den Kindergärten
Etwa die Hälfte aller Kinder in Schweden wird bereits im Alter von einem Jahr in einer Kindertagesstätte betreut. Wie aus aktuellen Zahlen der staatlichen Aufsichtsbehörde für Schulen und Vorschulen hervorgeht, hat dieser Anteil seit 2005 um nahezu ein Fünftel zugenommen.
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Finanzminister steht alleine da
Finanzminister Anders Borg glaubt, dass eine Frauenquote in Aufsichtsräten und Firmenleitungen schon bald unvermeidbar sei. Nach Angaben der Tageszeitung Svenska Dagbladet erhält er dafür jedoch keine Rückendeckung durch seine eigene Partei, den konservativen Moderaten.
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