Fehlende Kindergartenplätze sollen für Gemeinden teuer werden
Schwedische Gemeinden, die einem Kind nicht innerhalb von vier Monaten einen Platz in einer Kindertagesstätte anbieten können, sollen künftig gezwungen werden, eine Art Wartegebühr an die Eltern zu zahlen. Dieser Vorschlag geht aus einem von der Regierung bestellten Expertenbericht zur Kindergartenplatzgarantie hervor.
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Wachsende Segregation im Bildungswesen
Die Schere zwischen Schulen mit hohem Notendurschnitt und Schulen, in denen viele die vorgegebenen Lernziele nicht erreichen, klafft in Schweden immer weiter auseinander. In insgesamt 51 Lehranstalten hatten im Jahr 2011 mehr als die Hälfte aller Neuntklässler so schlechte Noten, dass sie kaum Chancen auf eine weiterführende Ausbildung hatten.
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Über 110.000 junge Schweden ohne Job, Ausbildung oder Studium
Etwa jeder zehnte junge Schwede im Alter zwischen 16 und 25 Jahren hat weder eine Arbeit, noch absolviert er oder sie eine Ausbildung oder ein Studium. Im gesamten Land handelte es sich im Jahr 2011 um etwa 112.000 Personen, die völlig außerhalb des Bildungs- und Arbeitsmarktes stehen, und die Unterschiede zwischen den Gemeinden sind groß.
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Fast 100 verurteilte Sexualstraftäter arbeiten im Bildungswesen
Mindestens 97 ehemalige Sexualstraftäter arbeiten derzeit an kommunalen Schulen und Kindergärten in Schweden. Dies ergab eine Untersuchung der Zeitung Dagens Nyheter.
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Kritik an Kindergarten-Baracken wächst
Hohe Geburtenzahlen in Kombination mit dem rechtlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz lassen die schwedischen Kommunen zu drastischen Maßnahmen greifen. Viele in den vergangenen Jahren neu errichtete Kindertagesstätten in den Großstädten sind keine festen Gebäude, sondern in kurzer Zeit aus verschiedenen Containermodulen zusammengebaute Provisorien.
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Jugendarbeitslosigkeit in Schweden eher ein statistisches Problem?
Die Art und Weise, wie das schwedische Ausbildungssystem organisiert ist, könnte zu großen Teilen hinter der statistisch hohen Jugendarbeitslosigkeit in Schweden liegen. Dies zeigt eine neue Untersuchung des Statistischen Zentralamtes, in der mehrere EU-Länder miteinander verglichen wurden.
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Lehrer fürchten Drohungen und Gewalt
Hunderte schwedische Lehrer werden jährlich Opfer von Drohungen und Gewalt. Das belegt eine Untersuchung der Tageszeitung Dagens Nyheter.
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Weiterer Abbau von Studienplätzen erwartet
Die Zahl von Studienplätzen an schwedischen Hochschulen ist im Lauf der zurückliegenden drei Jahre um rund 16.000 zurückgegangen.
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Gemeinsam für bessere Schulpolitik
Um die negative Entwicklung im Bereich der Schule umzukehren, ist vor allem die Stärkung der Position des Lehrers erforderlich. Das hat Bildungsminister Jan Björklund in einem gemeinsamen Aufruf unter anderem mit Repräsentanten der Lehrergewerkschaften betont.
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Schulkonzern macht dicht und Politik eine Kehrtwende
Nur eine Woche nach einem parteiübergreifenden Kompromiss zur Regelung privat geführter Schulen machen Sozialdemokraten und Umweltpartei eine Kehrtwende. Sie wollen durchsetzen, dass Unternehmen, welche die Schulen betreiben, als grundsätzlich wichtigstes Ziel die gute Ausbildung und nicht die Erzielung von Gewinnen festschreiben. Die aktuelle Entwicklung scheint Rot-Grün dabei Recht zu geben, denn gerade hat der größte Schulkonzern Schwedens bekannt gegeben, er werde seine Schulen schließen. Es fehlte an Schülern und damit an Einnahmen.
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Lehrergehälter sollen steigen
Schwedens Lehrer bekommen bessere Karrierechancen. Im Rahmen der Bemühungen der bürgerlichen Regierung, den Lehrerberuf attraktiver zu machen, werden in Kürze neue Regeln für Bezahlung und persönliche Entwicklung der Lehrer eingeführt.
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Schüler müssen in Religion nachsitzen
Wegen eines groben Fehlers der Schulleitung müssen die Schüler der Abschlussklasse einer privat geführten Schule in Göteborg vermutlich nachsitzen. Eine Woche vor den hierzulande beginnenden Sommerferien hat die Schulleitung bemerkt, dass der Religionsunterricht zu den Pflichtfächern gehört.
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Strengere Regeln für freie Schulen
Freie Schulen sollen in Schweden künftig schärfer kontrolliert werden. Die vier Regierungsparteien haben sich nach langen Verhandlungen am Donnerstag mit Sozialdemokraten und Grünen auf eine Reihe von Regeländerungen für die mit Steuergeldern finanzierten, aber von freien Trägern betriebenen Bildungseinrichtungen geeinigt.
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Sozialdemokraten wollen 4.000 zusätzliche Lehrer
Die oppositionellen Sozialdemokraten wollen kräftig in die Schulen investieren. Wie der Parteivorsitzende Stefan Löfven dem Schwedischen Fernsehen bestätigt, sollen 4.000 Lehrer in den Grundschulen angestellt werden, um die Klassengrößen zu verringern.
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Mehr Geld für Schulen in Problem-Gebieten
Schwedische Gemeinden müssen künftig bei der Verteilung ihrer Gelder auf verschiedene Schulen darauf Rücksicht nehmen, welche Voraussetzungen die Schüler an der jeweiligen Bildungseinrichtung mitbringen. Darauf haben sich die vier bürgerlichen Regierungsparteien am Montagabend verständigt.
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