Neue Richtlinien für Entwicklungshilfe

Schweden will künftig weniger Länder mit Geldern für die Entwicklungshilfe unterstützen. Dies hat Entwicklungshilfe-Ministerin Gunilla Carlsson erklärt. Gegenwärtig existieren nach Angaben der konservativen Ministerin entsprechende Abkommen mit rund 100 Staaten. Das seien „entschieden zu viele“, sagte Carlsson. In der künftigen Entwicklungshilfe werde man mehr Wert auf Transparenz legen, kündigte sie an. Besondere Einsätze seien für die ärmsten Länder Afrikas geplant. Schweden veranschlagt weiterhin ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Entwicklungshilfe. Im Wahlkampf hatten die Konservativen eine Reduzierung dieses Anteils gefordert.

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