Keine Einigung um EU-Arbeitszeitregel

Der schwedische Ärzteverband hat die geplante EU-Arbeitszeitregelung hart kritisiert. In Schweden sind Bereitschaftsdienste und Doppelschichten tariflich zugelassen. Die EU-Richtlinie sieht jedoch die Einführung der 48-Stunden-Woche vor. Bereitschaftsdienste müssen demnach als reguläre Arbeitszeit abgerechnet werden. Sollte die EU-Direktive in ihrer derzeitigen Form in Kraft treten, könnten in Schweden tarifliche Sonderregelungen kippen. Die Verhandlungen über eine Anpassung der Direktive war beim EU-Arbeitsministertreffen am Dienstag erneut gescheitert. Ein Ende der jahrelangen Verhandlungen um die Einführung einer einheitlichen europäischen Arbeitszeitregelung ist momentan nicht abzusehen.

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