Kritik an EU-Chemikalienrichtlinie

Die neue EU-Richtlinie zum Einsatz chemischer Substanzen hat in Schweden eine kritische Debatte entfacht. Während Umweltminister Andreas Carlgren in der EU-Bestimmung eine Verbesserung sieht, hat der Naturschutzbund die Richtlinie als unzureichend verurteilt. Wer den Vorschlag der EU für gut erachte, habe keine Ahnung oder versuche die Risiken zu vertuschen, sagte Organisationssprecher Mikael Karlsson. Zehn Jahre lang hatte die Debatte um die Richtlinie REACH gedauert. Donnerstagabend hatte sich die EU-Versammlung schließlich auf einen Kompromiss geeinigt. Zwar müsse der Einsatz bestimmter Substanzen künftig deutlicher gekennzeichnet werden. Die vom Parlament befürworteten Anwendungsrestriktionen bestimmter Chemikalien wurden jedoch abgelehnt.

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