Geringe Inflation heizt Arbeitslosigkeit an

Die Reichsbank hat durch ihre strenge Zinspolitik die Arbeitslosigkeit unnötig verschärft. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Untersuchung unter dem Wirtschaftsprofessor John Hassler. Demnach habe die schwedische Notenbank durch die Bekämpfung der Inflation mit relativ hohen Zinsen, Investitionen und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen verhindert, so der Bericht. Hassler kommt zu dem weiteren Schluss, dass dieser Trend sich fortsetzen wird, auch unter der Politik der neuen Regierung. In der vergangenen Woche hatte die OECD der Reichsbank vorgeworfen, die Zinsen zu niedrig zu halten. Der Leitzins in Schweden liegt einen halben Prozentpunkt unter dem, der Europäischen Zentralbank.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".