Blutdruck-Patienten werden unregelmäßig kontrolliert

Patienten mit Herzgefäßerkrankungen erhalten oftmals keine ausreichende vorbeugende Behandlung. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Untersuchung der Universität Göteborg. Demnach ist die Sterberate bei Herzgefäßerkrankungen seit den 1970er Jahren zwar um 40 Prozent gesenkt worden; dies gelte aber nur für Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden. Risikopersonen, die sich nicht in stationärer Behandlung befinden, laufen der Studie zufolge ein weiterhin hohes Risiko, an Herzgefäßerkrankungen zu sterben. Die Studie schlägt deshalb vor, bei betroffenen Personen regelmäßig den Blutdruck zu messen.