Schweden bei EU angezeigt

Die schwedische Regierung muss sich demnächst vor der EU-Kommission wegen der Änderungen beim Arbeitslosengeld verantworten. Grund ist eine Anzeige der schwedischen Dienstleistungsvereinigung TCO. Nach Ansicht von TCO verstoßen die Änderungen beim Arbeitslosengeld gegen das Gebot der Gleichberechtigung. Seit dem Jahreswechsel muss man mindestens 80 statt wie bisher 70 Stunden im Monat gearbeitet haben, um das volle Arbeitslosengeld zu erhalten. Dies benachteiligt laut TCO Frauen, die in der Regel weniger arbeiteten als Männer. Wann die EU-Kommission zu der Anzeige Stellung nimmt, ist noch nicht klar.

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