Tsunami-Kommission wieder einberufen

Die schwedische Regierung berief heute die unabhängige Tsunamikommission mit erweitertem Auftrag erneut ein. Sie soll untersuchen, ob die Auffindung von  Archivbändern mit dem E-Mail-Verkehr der Regierungskanzlei neues Licht darauf wirft, wer für das mangelhafte schwedische Krisenmanagement der Tsunamikatastrophe am 26. Dezember 2004 verantwortlich ist. Sie soll dabei auch Ermittlungen der Sicherheitspolizei berücksichtigen, ob in der Regierungskanzlei versucht wurde, Material zu vertuschen. Bei ihrer Arbeit war die Kommission bisher davon ausgegangen, dass sämtliche Aufzeichnungen der E-Mail-Korrespondenz der Regierungskanzlei vernichtet worden waren. Im Oktober vergangenen Jahres tauchten dann Archivbänder auf, die möglicherweise Ex-Ministerpräsident Göran Perssons Staatssekretär belasten.

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