Tsunami-Untersuchung verschoben

Der Verfassungsausschuss des schwedischen Reichstages hat die weitere Untersuchung des Verhaltens der Regierung nach der Tsunami-Katastrophe vom Dezember 2004 um unbestimmte Zeit verschoben. Mitglieder des Ausschusses erklärten, man wolle die Ergebnisse anderer noch laufender Untersuchungen der damaligen Vorgänge abwarten. Erst dann solle über das weitere Vorgehen entschieden werden. Ursprünglich sollte der Verfassungsausschuss in diesem Monat Gesprächsaufzeichnungen von Mitarbeitern der damaligen Regierung prüfen. Dem Kabinett Persson war vorgeworfen worden, es habe viel zu spät auf die Katastrophen-Meldungen reagiert. Dringend notwendige Hilfemaßnahmen seien deshalb erst nach Tagen angelaufen.

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