Einwanderer werden bei der Jobsuche nicht per se "aussortiert"

Ausländisch klingende Namen oder die Hautfarbe sind nicht dafür verantwortlich, dass Einwanderer keine Arbeit finden. Vielmehr seien Alter, Ausbildung und die Länge des Aufenthalts in Schweden ausschlaggebend für den Erfolg bei der Jobsuche. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Wirtschaftsverbandes ”Svenskt Näringsliv”. Untersuchungsleiter Farbod Rezania tritt damit der gängigen Auffassung entgegen, Unterlagen von Einwanderern würden von schwedischen Arbeitgebern in Bewerbungsverfahren von vornherein aussortiert. Vielmehr müssten die Massnahmen zur Integration von Einwanderern in den schwedischen Arbeitsmarkt verbessert werden. Wer eine gute Ausbildung mitbringe, sollte nicht gezwungen werden, seinen Ausbildungsgang zu wiederholen, so Rezania.

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