Spiegel der Woche

Die Themen am 17. und 18. Februar 2007

Mehr EU


Schlüsselpunkt der außenpolitischen Regierungserklärung von Außenminister Carl Bildt ist Schwedens Engagement für eine verbesserte Zusammenarbeit in der EU. Ein Anliegen, das bisher eher ungewöhnlich für schwedische Regierungen war. Die Beziehungen zu Russland, Umweltfragen und die Sicherheitspolitik waren andere Eckpfeiler der Erklärung. Die Opposition stellte Bildts Darstellung in mehreren Punkten in Frage.

Illegaler Dorschfang durch schwedische Fischer


Bisher hat sich Schweden als Verteidiger des Dorsches in der Ostsee hervorgetan und sich sogar für Fangverbote eingesetzt. Ein Bericht der EU zeigt jedoch, dass Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander liegen. Schwedische Fischer sind demnach massiv an illegalen Fängen beteiligt. 

Gefährliche Entscheidung
Entgegen den eigenen Menschenrechtsrichtlinien will die schwedische Regierung einen Palästinenser nach Jordanien abschieben. Laut Vereinten Nationen und Amnesty International droht dem 39-Jährigen dort Folter. Über die Motive für die Abschiebung hüllt sich die schwedische Regierung in Schweigen.

Schwedisch auf der Berlinale
Schweden beteiligt sich mit Filmen zum Thema Immigration an der diesjährigen Berlinale. Sowohl „När Mörkret Faller” als auch „Förortsungar” beschäftigen sich mit der Einwandererproblematik. 

Teurer Ausfall
Die Sicherheitsmängel im Atomkraftwerk Forsmark könnten die Stromkunden teuer zu stehen kommen. Mindestens zwei Monate lang wird einer der Reaktoren nicht in Betrieb gehen können. Der neue Chef des Akw glaubt dennoch nicht, dass die Mehrkosten von umgerechnet 55 Millionen Euro auf die Verbraucher abgewälzt werden.

Schwedische Russlanddebatte enttäuscht Botschafter
Alexander Kadakin, Russlands Botschafter in Stockholm, bemängelt die schwedische Diskussion über die geplante russisch-deutsche Gasleitung durch die Ostsee. Kadakin liest eine zunehmend anti-russische Haltung aus der Debatte ab.

Marianne Fredriksson in memoriam


Die Schriftstellerin und Journalistin starb am vergangenen Sonntag im Alter von 79 Jahren. Fredriksson wurde unter anderem für ihren Roman „Hannas Töchter” international berühmt.

Erfolgreiche Oper Nach gut 30 Jahren beendet Claes Fellbom seine Tätigkeit als Intendant der von ihm gegründeten ”Folkopera”. Seine Nachfolgerin ist die 31-jährige Mira Bartov.

Änderungen vorbehalten

Redaktion/Moderation: Sybille Neveling

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