Minderheitensprache: Älvdalisch kämpft um Anerkennung

Weltweit wird am 21. Februar der Muttersprachentag begangen. Ins Leben gerufen wurde er 1999 von der UNESCO mit dem Ziel, eben die Sprachenvielfalt zu bewahren, und somit also vor allem jene Sprachen zu schützen und zu fördern, die vom Aussterben bedroht sind. Aus diesem Anlass begeben wir uns mehr als ein Jahrtausend zurück in tiefe nordische Vorzeiten, schlagen aber gleichzeitig den Bogen ins Hier und Jetzt. Es geht nämlich um eine Sprache, die just anderthalb Jahrtausende auf dem Buckel hat und noch heute, wenngleich natürlich in aufgefrischter Form, in Schweden gesprochen wird – aber möglicherweise nicht mehr lange. Die Rede ist vom Älvdalskan, vom Älvdalischen, das man teilweise noch im Älvdalen im mittelschwedischen Dalarna spricht. Zu den Bannerträgern des Älvdalischen gehört Yair Sapir, Skandinavist und Vorsitzender des Älvdalischen Sprachrates. Radio Schweden wollte wissen: Wie viele Menschen bedienen sich der Sprache heute noch?

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