Kernkraftwerk wehrt sich gegen Sicherheitsauflagen

Die Leitung des Kernkraftwerkes Ringhals südlich von Göteborg hat gegen neue Sicherheitsauflagen protestiert. Auf Anordnung des zuständigen Umweltgerichts soll die Betriebssicherheit des Kraftwerkes innerhalb von fünf Jahren dem Sicherheitsniveau neuer Nuklearanlagen angeglichen werden. Die Betreiber von Ringhals sehen darin einen Verstoß gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung. Sie verwiesen darauf, dass für das Kernkraftwerk Oskarshamn an der Ostküste trotz ähnlicher Bauart keine solchen Auflagen erlassen wurden. Nach immer neuen Zwischenfällen im Kraftwerk Forsmark nördlich von Stockholm hatten Untersuchungen erhebliche Sicherheitsmängel in den insgesamt drei schwedischen Atomanlagen ergeben. Mehrmals mussten Reaktoren vorübergehend abgeschaltet werden.  

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