Ericsson-Chef Carl-Henrik Svanberg

US-Aktionäre stoppen Ericssons Bonusprogramm

Die Leitung des Telekommunikationskonzerns Ericsson hat auf der Jahresversammlung in Stockholm eine überraschende Abstimmungsniederlage einstecken müssen. US-Aktionäre des Unternehmens, die zusammen 11,7 Prozent der Anteile halten, stoppten ein von Ericsson geplantes Bonusprogramm für Führungskräfte und Forschungspersonal. Nach Auffassung der US-Aktionäre ist das Programm an keine Leistungen gekoppelt und damit nicht hinnehmbar. Ericsson-Chef Carl-Henrik Svanberg sowie der Betriebsrat zeigten sich überrascht. Ihrer Meinung nach hätten sämtliche Angestellte des Konzerns von dem Bonusprogramm profitiert. Svanberg äußerte die Hoffnung, bis zum Sommer einen Kompromiss in dieser Frage zu erzielen.

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