Radio Schweden

Themen am 23. April 2007

Leijonborg gibt auf
Der Vorsitzende der Liberalen Volkspartei, Lars Leijonborg, wird im September nicht mehr kandidieren. Leijonborg war in den letzten Monaten für sein passives Agieren in der Regierung und auch im Zusammenhang mit der Computer-Affäre in die Kritik geraten. Zuletzt hatte der Parteidistrikt in Stockholm signalisiert, dass man einen neuen Vorsitzenden wünscht.
Dieter Weiand

Demokratieproblem SchwedendemokratenNiemand in Schweden ist bereit den rechtspopulistischen Schwedendemokraten Räume für ihren Parteitag zu vermieten, aus Angst vor Randale. Demokratieministerin Nyamko Sabuni sowie die Vorsitzende der Sozialdemokraten, Mona Sahlin, sehen darin ein Problem, das wer vermieten will, bedroht wird.
Dieter Weiand

Terrorprozess in Prag
Gegen einen schwedischen Staatsbürger wird heute in der tschechischen Hauptstadt ein Prozess wegen Verdacht auf terroristischer Betätigung eröffnet. Der 41jährige wurde im Dezember von tschechischen Behörden aufgrund einer US-amerikanischen Fahndung verhaftet. Die schwedische Staatsanwaltschaft hatte damals bereits die Sachlage als nicht ausreichend beurteilt, um überhaupt ein Ermittlungsverfahren zu eröffnen. Der 41jährige selbst bezeichnet sich stolz als Anhänger von Osama Bin Laden.
Klaus Heilbronner

Mehr Gewaltverbrechen in modernen Gesellschaften
Ein deutsches Forscherteam hat die Entwicklung von Gewaltverbrechen in England, Schweden und Deutschland untersucht. Die Soziologen stellen dabei vor allem in England und Schweden eine markante Zunahme fest. Als Ursache sehen sie die moderne, wohlhabende Gesellschaft. Gespräch mit einem der Verfasser, Dr. Helmut Thome von der Universität Halle
Liv Heidbüchel

Weltraumbahnhof im hohen Norden
Mitten in den Wäldern um Kiruna, etwa 45 Kilometer östlich der Stadt, liegt Schwedens Weltraumbahnhof Esrange. Forscher aus aller Welt mieten sich bei Bedarf ein, um Raketen, Ballons oder Satelliten mit Experimenten und Messinstrumenten bestückt, ins All zu schiessen. Durch die geographische Nähe stehen Forschungen am Polarlicht und anderen Erscheinungen der Erdatmosphäre im Vordergrund. Die Bedingungen dafür sind gut, im Umkreis von 100 Kilometern wohnt nämlich keine Menschenseele. Genau deshalb ist Esrange vor über 40 Jahren nahe Kiruna gebaut worden.
Katja Güth

Änderungen vorbehalten

Redaktion: Dieter Weiand
Nachrichten: Klaus Heilbronner
Moderation: Liv Heidbüchel

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