Terrorverdächtiger an Deutschland ausgeliefert

Nach der Auslieferung eines 32-jährigen terrorverdächtigen Jordaniers im April hat Schweden nun einen weiteren mutmaßlichen Al-Quaida-Helfer an deutsche Behörden übergeben. Medienberichten zufolge handelt es sich dabei um einen 26-jährigen Marokkaner aus derselben Terrorzelle. Dies führen die Behörden auf einen überwachten Internet-Chat zurück. Die deutsche Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, in der Bundesrepublik Islamisten für den Krieg im Irak rekrutiert zu haben. Anschließend habe er sie über Syrien in den Irak geschleust. Wie die deutsch-schwedischen Fälle zeigten, bilde Schweden offensichtlich eine Basis für terroristische Aktivitäten, hieß es aus Kreisen der schwedischen Geheimpolizei Säpo.

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