Hilfsorganisationen im Verzug beim Ausgeben

Mehrere schwedische Hilfsorganisationen haben es im Jahr 2005 verfehlt, drei Viertel ihrer Einkünfte für die laufende Wohltätigkeitsarbeit auszugeben. Dies ist die Vorausetzung, um einen bestimmten Kontotyp nutzen zu können, der als Garant für eine seriöse Spendeneinsammlung gilt. Hintergrund für die Entwicklung sind die gestiegenen Einnahmen vieler Organisationen nach der Tsunami-Katastrophe. So konnten etwa Amnesty International und die SOS Kinderdörfer nur zwei Drittel des eingegangenen Spendenaufkommens für ihre Arbeit ausgeben. Ein Grund dafür sei, dass der Aufbau neuer Hilfsprojekte einige Jahre dauere, sagte ein Sprecher des Roten Kreuzes.

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