Schweden Foltermethoden ausgesetzt

Drei schwedische Staatsangehörige sollen in äthiopischer Haft gefoltert worden sein. Nach Auskunft ihres Anwalts wurden die Gefangenen in  Handschellen in Kunststoffkästen von 1,5 Quadratmeter eingeschlossen, misshandelt und mit Augenbinden versehen. Schwedischen Diplomaten sei diese Behandlung bei ihren Besuchen der Gefangenen verborgen geblieben, teilt das Stockholmer Außenministerium mit. Die drei Männer waren in Somalia beim Einmarsch der äthiopischen Streitkräfte gefangen genommen worden. Laut Äthiopien haben sie auf der Seite der islamistischen Miliz in Somalia gekämpft. Nach eigenen Aussagen befanden sie sich auf einer privaten Reise. Sie sind am Wochenende nach Schweden zurückgekehrt.  

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