Frauenmörder oft psychisch krank

Nahezu alle Männer, die ihre Partnerin ermorden, sind psychisch krank. Dies zeigt die Untersuchung, die der Kriminologe Mikael Rying vom Staatlichen Beirat für Kriminalitätsverhütung veröffentlicht hat. Neun von zehn Männern, die zwischen 1990 und 2004 wegen Ermordung der Partnerin verurteilt wurden, litten demnach an Psychosen, Depressionen oder verschiedenen Typen von Persönlichkeitsstörungen. 60 Prozent waren zudem kriminell vorbelastet und 40 Prozent alkoholabhängig. Wie aus der Studie auβerdem hervorgeht, ist die Zahl der entsprechenden Mordfälle seit den 1970-er Jahren um 20 bis 30 Prozent zurückgegangen.

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