Rechtspolitiker wegen Volksverhetzung verurteilt

Ein Mitglied der rechtspopulistischen Allianzpartei („Allianspartiet“) ist vom Amtsgericht Malmö wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Lokalpolitiker aus der südschwedischen Stadt Burlöv die Bevölkerung des Kosovo verunglimpft hat. In einem offenen Schreiben an die Kommune hatte der Mann die Schließung eines Heims für Kosovoalbaner und Obdachlose gefordert, da 95 Prozent des Heroins in Schweden aus dem Kosovo stammen würden. In Südschweden verzeichneten rechtspopulistische Parteien bei der letzten Wahl die größten Zuwächse.