Neuer Bericht der Tsunami-Kommission

Die Tsunami-Katastrophe von 2004 hat heute erneut für ein politisches Nachspiel in Schweden gesorgt. Die überparteiische Ermittlungskommission legte ihren zweiten Bericht über das Verhalten der damaligen Regierung vor. Darin übt das Gremium scharfe Kritik an Ex-Staatssekretär Lars Danielsson. Der enge Vertraute des einstigen Ministerpräsidenten Göran Persson habe es versäumt, sich ein ausführliches Bild von dem Ausmaß der Katastrophe zu machen. Der damaligen Regierung war im ersten Bericht schlechtes Krisenmanagement vorgeworfen worden. Während des Tsunamis hielten sich Tausende von schwedischen Touristen im Krisengebiet auf.