Schlachtfeld aus dem 30-Jährigen Krieg wird freigelegt

Ein Glücksfall für die Archäologen ist es, wenn bei Grabungsarbeiten zufällig die Gebeine von Gestorbenen aus längst verblassten Jahrhunderten auftauchen. So geschehen jetzt bei Wittstock in Brandenburg, wo auf diese Weise ein Massengrab aus dem 30-jährigen Krieg entdeckt wurde.

Es handelt sich um die Toten der Schlacht bei Wittstock vom 4. Oktober 1636. Damals standen sich der schwedische Feldmarschall Johan Banér und ein Heer aus Kaiserlichen und Sachsen gegenüber. Die Archäologin Anja Grothe vom brandenburgischen Amt für Denkmalpflege und archäologisches Museum leitet nun die Ausgrabungen auf einem dreieinhalb mal vier Meter grossen Stück Land.

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