Tsunami-Bänder bleiben unter Verschluss

Die Regierung weigert sich, die so genannten Tsunami-Bänder herauszugeben. Eine entsprechende Anfrage des Schwedischen Rundfunks lehnte das Justizministerium ab. Begründung: Das Material enthalte zum Teil sehr persönliche Informationen, die nicht für die Öffentlichkeit geeignet seien. Auf den Bändern ist der gesamte E-Mail-Verkehr der Stockholmer Regierungskanzlei während und nach der Tsunamikatastrophe Ende 2004 gespeichert. Der damaligen schwedischen Regierung war schlechtes Krisenmanagement im Zusammenhang mit der Katastrophe vorgeworfen worden.

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