Schadenersatz-Prozess gegen USA kam nicht zustande

Ein aus Algerien stammender schwedischer Staatsangehöriger hat den Versuch aufgegeben, die Vereinigten Staaten wegen seiner zweijährigen Inhaftierung im Gefangenenlager Guantanamo auf Schadenersatz zu verklagen. Der schwedische Anwalt des Mannes teilte mit, es sei nicht gelungen, amerikanische Rechtsanwälte für ein solches Mandat zu beauftragen. Der heute 28jährige war Ende 2001 im Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan gefangen genommen und nach Guantanamo gebracht worden, wo er ohne Nennung eines Grundes bis 2004 inhaftiert war. Seit der Rückkehr nach Schweden bemühte er sich vergeblich, einen Prozess gegen die USA anzustrengen.

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