Wie viele genau versteckt leben, weiß niemand

Immer mehr Flüchtlingskinder im Untergrund

Die Zahl der Flüchtlingskinder im Untergrund ist im vergangenen Jahr dramatisch angestiegen, befürchtet die Kinderschutzorganisation „Rädda Barnen“. Nach Schätzungen der Organisation halten sich rund 3.000 Flüchtlingskinder versteckt. Im vergangenen Jahr waren es noch 2.000. Die Mehrheit der Kinder lebt versteckt, weil ihre Asylanträge abgelehnt wurden. Allerdings gebe es laut „Rädda Barnen“ auch etliche Kinder, die über ein Touristenvisum mit einem Elternteil eingereist sind oder nach Schweden geschmuggelt wurden. Die Organisation kritisiert, dass die versteckt lebenden Kinder kein Recht auf Schulunterricht und Krankenpflege haben. Dies verstoße gegen die UN-Kinderkonvention.

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