Kinder bekommen zu wenig Schadenersatz

Der Kinderombudsmann und die Generaldirektorin des Amtes für Kriminalitätsopfer haben mehr Rechte von minderjährigen Gewaltopfern gefordert. In einem gemeinsamen Artikel in der Tageszeitung „Dagens Nyheter“ kritisierten sie die mangelhaften Untersuchungen von Fällen, bei denen Kinder Zeugen von Gewaltverbrechen innerhalb der Familie wurden. So berücksichtigen die Untersuchungen nicht die Aussagen der betroffenen Kinder. Seit vergangenem Jahr haben diese Kinder Recht auf Schadenersatz. Bislang sind bei der zuständigen Behörde 192 Anträge auf Schadenersatz eingegangen. Nur in 40 Prozent der aufgeklärten Fälle haben die Kinder auch Schadenersatzzahlungen erhalten.

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