Ericsson wegen später Gewinnwarnung verklagt

Der schwedische Telekomkonzern Ericsson soll wegen seiner zögerlichen Informationspolitik verklagt werden. Dies meldet der Schwedische Rundfunk. Demnach verklagt die US-amerikanische Anwaltskanzlei Couglin Stoia Ericsson, weil es die Gewinnwarnung Mitte Oktober verzögert habe. Die Gewinnwarnung von Ericsson hatte damals zu Aktienverlusten von knapp 30 Prozent geführt. Hinter der Anklage stehen offensichtlich Aktienbesitzer. Sie behaupten, dass Ericsson bereits Wochen zuvor gewusst habe, dass wichtige Bestellungen aus den USA und Europa nicht eingegangen seien.

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