Sudans Präsident lehnt schwedische Soldaten ab

Der sudanesische Präsident Omar al-Bashir hat sich gegen den Einsatz eines schwedisch-norwegischen Truppenverbandes in der Krisenregion Darfur ausgesprochen. Al-Bashir beschuldigt die skandinavischen UNO-Soldaten, für die USA und Israel spionieren zu wollen. Die 350 Soldaten sollen zu einem Militärkontingent der Vereinten Nationen gehören, das für ein Ende der Gewalt in der Region Darfur sorgen soll. Formell hat der Sudan den Einsatz skandinavischer Soldaten allerdings bislang nicht abgelehnt. Außenminister Carl Bildt wollte die Äußerungen des sudanesischen Präsidenten nicht kommentieren. Das sei eine Frage, die zwischen den Vereinten Nationen und dem Sudan geklärt werden müsse.

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