Schröder-Kritik an schwedischen Pipeline-Bedenken

Der Aufsichtsratsvorsitzende des Nord Stream-Konsortiums, Gerhard Schröder, hat den schwedischen Widerstand gegen die geplante Ostsee-Erdgasleitung kritisiert. Zu den jüngsten ablehnenden Äußerungen der sozialdemokratischen Parteichefin Mona Sahlin sagte Schröder, seine schwedischen Parteifreunde hätten das Recht auf eine eigene Meinung. Sie sollten jedoch bedenken, dass sie sich gegen ein Projekt wendeten, das für die energiepolitische Zukunft Europas lebenswichtig sei. Mit der Änderung der ursprünglichen Trassenplanung habe Nord Stream die schwedischen Bedenken bereits berücksichtigt. Weiter sagte Schröder, im übrigen sei es wenig wahrscheinlich, dass Schweden andere EU-Länder wie Frankreich, Großbritannien, Deutschland und auch Dänemark daran hindern werde, mit Hilfe der Gasleitung ihre Energieversorgung zu sichern.

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