Schweden kündigt engeren Kontakt mit der NATO an

Schweden eröffnet eine eigene diplomatische Vertretung beim NATO-Hauptquartier in Brüssel. Ein Sprecher des Außenministeriums in Stockholm betonte, dieser Schritt unterstreiche die Bedeutung, die Schweden der Zusammenarbeit mit der Atlantischen Allianz beimesse. Ferner kündigte der Ministeriumssprecher die Einrichtung einer Botschaft in Afghanistan an. Er sagte, es sei wichtig, dass Schweden in Kabul mit einem Botschafter vertreten sei. Dieser könne einen besseren Kontakt zu den afghanischen Behörden herstellen und günstige Voraussetzungen für eine engere internationale Zusammenarbeit schaffen. Weitere Botschaften will Schweden in Weißrussland und im Sudan einrichten. Dagegen werden die Botschaften in den Philippinen, in Laos und in Angola geschlossen. Zur Begründung hieß es, nach dem Auslaufen der schwedischen Hilfeprogramme für diese Länder seien dort keine Vertretungen auf höchster Ebene mehr notwendig.

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