Prostituierte bieten ihre sexuellen Dienste immer häufiger übers Internet an oder in Massagestudios
Prostitutionsgesetz

Kritik am Prostitutionsgesetz: Zu wenig Studien über Auswirkungen

Die Kritik am schwedischen Prostitutionsgesetz wächst. Das Gesetz, das den Kauf sexueller Dienste unter Strafe stellt, gibt es seit neun Jahren. Ziel ist es, den Prostituierten zu helfen, also Prostitution überflüssig zu machen. Doch selbst wenn Freier sogar mit Gefängnisstrafen rechnen müssen oder mit empfindlichen Geldbußen, so wird doch kaum jemand verurteilt. Auch Gefängnisstrafen hat es noch nie gegeben. Und nach wie vor prostituieren sich Frauen und Männer. 

Susanne Dodillet schreibt an der Universität Göteborg ihre Dissertation zum Thema deutsches und schwedisches Prostitutionsgesetz. Trotz mangelnder Untersuchungen über Erfolg/Misserfolg des schwedischen Prostitutionsgesetzes ist das Gesetz ihrer Meinung nach nicht zahnlos.

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