Französisches Gericht macht Volvo für Verkehrstod zweier Kinder verantwortlich

Ein französisches Gericht hat den schwedischen Automobilhersteller Volvo für schuldig befunden, auf Grund von Konstruktionsmängeln die Hauptverantwortung für den Verkehrstod zweier Kinder zu tragen. Sie waren auf dem Schulweg von einem Auto angefahren worden, dessen Fahrerin angab, die Bremsen hätten versagt. Die Volvo-Werke bestritten diese Darstellung und gaben der Frau die Schuld an dem Unfall. Nach langwierigen Untersuchungen musste Volvo jedoch einräumen, dass an fast 20 000 Wagen des Jahrgangs 1996 die Servo-Bremsen nicht voll funktionsfähig waren. Das französische Gericht sah damit die Schuld des Automobilherstellers als erwiesen an und verurteilte Volvo deshalb jetzt zu einer Geldbuße von 200 000 Euro.

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