Behörde für Wirtschaftsentwicklung:

„Fehlende Verkehrswege kosten 7,5 Milliarden Euro”

Fehlende oder schlecht unterhaltene Verkehrswege kosten die schwedische Wirtschaft möglicherweise Milliardeneinnahmen. Dieses Fazit hat der Chef der Behörde für Wirtschaftsentwicklung, Sture Halvarsson, in einem Artikel der Tageszeitung Dagens Nyheter gezogen. Nach Berechnungen der Behörde hätten verschobene oder aufgegebene Verkehrsprojekte dazu geführt, dass die wirtschaftliche Entwicklung langsamer voranschreite. Auch würden weniger neue Arbeitsplätze entstehen. Dadurch fahre die Wirtschaft bis zum Jahr 2020 insgesamt etwa 7,5 Milliarden Euro weniger an Gewinnen ein. Als Beispiel für gescheiterte Verkehrsprojekte führte die Behörde das so genannte „Dennispaket“ an, das unter anderem einen Autobahnring um Stockholm vorsah. Es war in den 90-er Jahren nach langen Diskussionen wieder aufgegeben worden.

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