Ex-Skandia-Chef Lars-Eric Petersson
Keine Steuerhinterziehung

Freispruch im Skandia-Prozess

Das Amtsgericht Stockholm hat sowohl den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Lars-Eric Petersson sowie den ehemaligen Finanzvorstand Ulf Spång in allen Anklagepunkten freigesprochen.

In der Urteilsbegründung hieß es, die vorgelegten Beweise für Steuerhinterziehung seien nicht ausreichend gewesen. Insgesamt hatten Petersson und Spång siebeneinhalb Millionen Euro aus umstrittenen Bonusprogrammen von Schweizer in Liechtensteiner Fonds transferiert. Nach Ansicht des Gerichts geschah dies jedoch nicht, um Steuern zu hinterziehen. Die Staatsanwaltschaft wird aller Voraussicht nach Berufung gegen das heutige Urteil einlegen.

In der Skandia-Affäre musste sich Ex-Chef Petersson bereits zum zweiten Mal vor Gericht verantworten. Vor zwei Jahren hatte die Anklage dem Geschäftsmann vorgeworfen, über ein Bonusprogramm Gelder des Unternehmens in Höhe von umgerechnet 17 Millionen Euro veruntreut zu haben. Von diesen Vorwürfen wurde Petersson jedoch in zweiter Instanz freigesprochen.

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