Schwedische Entwicklungspolitik in der Kritik

Die schwedische Regierung ist für ihre globale Entwicklungspolitik in die Kritik geraten. Elf Freiwilligenorganisationen, unter ihnen die schwedische Kirche, das Kinderhilfswerk Rädda Barnen und die Entwicklungshilfeorganisation Forum Syd,  meinen, die Regierung trage nicht genug zu einer gerechten und dauerhaften Entwicklung in der Welt bei. Die Kritiker greifen vor allem die Handelspolitik scharf an. Die Regierung wolle bei internationalen Handelsbeziehungen größere Freiheiten durchsetzen, als im Interesse der Entwicklungsländer seien. Unter anderem sei Schweden innerhalb der EU und der Welthandelsorganisation WTO führend darin, von afrikanischen Ländern zu verlangen, die Zölle auf Industrieprodukte zu senken.

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