Hans Blix.
”Tragödie für alle”

Blix kritisiert Irak-Invasion

Der frühere Chef der UN-Waffeninspekteure im Irak, Hans Blix, hat den Krieg im Irak als Tragödie für den Irak, die USA, die UNO, aber auch für die Wahrheit und die Menschenwürde bezeichnet. In der britischen Tageszeitung „The Guardian“ schreibt Blix, die Verantwortung für den krieg müssten diejenigen übernehmen, die die Wahrheit vor fünf Jahren beiseite geschoben hätten. Blix spielte damit darauf an, dass die USA und ihre Verbündeten trotz fehlender Beweise für Massenvernichtungswaffen in den Irak einmarschiert waren. Hätten die USA Saddam Hussein nicht gestürzt, so wäre er heute vermutlich ein neuer Ghaddafi oder Castro, so Blix. Er würde weiterhin sein eigenes Volk unterdrücken, sei aber keine Gefahr für die Welt mehr.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".