Kurden sollen in den Irak abgeschoben werden

Kurden aus dem nördlichen Irak sollen künftig nach Bagdad ausgewiesen werden. Die sieht die schwedische Einwanderungsbehörde vor. Wie die Tageszeitung Dagens Nyheter berichtet, wolle die Behörde mit diesem Beschluss die 1700 vorliegenden Abschiebungsfälle in den Irak in den Griff bekommen. Von Bagdad aus könnten die Kurden dann selbst oder mit Hilfe der irakischen Polizei weiterreisen, heißt es aus der Einwanderungsbehörde. Die schwedische Polizei rechnet damit, dass viele schon seit längerer Zeit in Schweden lebende Kurden nun untertauchen, um einer Abschiebung zu entgehen.

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