Kritik an Mord-Ermittlungen zurückgewiesen

Die oberste Kriminaldirektion hat Kritik an ihren Ermittlungen zum Mord an zwei Kindern im mittelschwedischen Arboga zurückgewiesen. Ein Sprecher sagte in Stockholm, wegen Arbeitsüberlastung habe man erst eine Woche nach der Tat die Ermittlungen der örtlichen Mordkommission unterstützen können. Außerdem hätten die Kollegen in Arboga zunächst gar nicht um Amtshilfe gebeten. – Als hauptverdächtig, die beiden Kinder getötet zu haben, gilt seit der vergangenen Woche eine 31jährige Deutsche aus Niedersachsen. Sie bestreitet die Tat. Nach Angaben ihres Anwalts ist sie bereit, sich in Deutschland von schwedischen Ermittlern verhören zu lassen. Aus nicht bekannten Gründen bat die schwedische Polizei die deutschen Behörden zunächst nicht um Überlassung einer DNA-Probe der Frau. Erst am Donnerstag ging ein solches Ersuchen bei der Polizei in Hannover ein.

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