Behörde verschärft Abschiebungsregeln

Die schwedische Migrationsbehörde hat die Bedingungen für die Ausweisung abgelehnter Asylsuchender verschärft. Von sofort an sollen auch aus dem  kurdischen Norden des Irak stammende Flüchtlinge nach Bagdad abgeschoben werden. Der Direktor der Behörde, Dan Eliasson, sagte zu dem Beschluss, es habe sich gezeigt, dass der Weg über die irakische Hauptstadt möglich sei. Mehrere Organisationen, darunter das UN-Flüchtlingshilfswerk, haben die Entscheidung kritisiert. Sie erklärten, die weiterhin gefährliche Situation in Bagdad spreche klar dagegen, dass abgewiesene Flüchtlinge dorthin zurückgeschickt würden. Mit dem Hinweis auf diese Beurteilung forderte die schwedische Sektion von Amnesty International die Migrationsbehörde auf, den Beschluss zurückzunehmen.  

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