Schwedischer Menschenschmuggel nach Griechenland nimmt zu

Der von Schweden organisierte Menschenschmuggel nach Griechenland nimmt zu. Nach Informationen der schwedischen Botschaft in Athen seien im vergangenen Jahr elf schwedische Staatsangehörige wegen Menschenhandels verurteilt worden. In den Vorjahren waren es nur drei oder vier pro Jahr gewesen. Die Menschenhändler würden die Flüchtlinge meist mithilfe von gefälschten schwedischen Pässen und Reisepapieren ins Land schleusen, sie dann aber sich selbst überlassen. Auch die Zahl der Menschen, die nach Griechenland flüchten, habe zugenommen. Nach Schätzungen griechischer Behörden halten sich zurzeit  zwischen 300 000 und 500 000 Menschen illegal in Griechenland auf.

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