Oberbefehlshaber Håkan Syrén schweigt zu den Vorwürfen

Schwedische Soldaten Zeugen von Folter

Während des Einsatzes der schnellen Eingreiftruppe EUFOR im Kongo sollen schwedische Soldaten Zeugen von Folter geworden sein. Das berichtet das Investigativmagazin des Schwedischen Fernsehens „Uppdrag Granskning”. 2003 nahmen französische und schwedische Truppen an der Operation Artemis teil mit der Aufgabe, die Kämpfe zwischen Milizgruppen zu stoppen. Dem Fernsehbericht zufolge sollen französische Soldaten einen Kongolesen gefangen genommen und auf der gemeinsamen Militärbasis gefoltert haben. Schwedische Soldaten sollen weder eingeschritten sein noch hätten sie den Vorfall gemeldet. Auch der Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Håkan Syrén, habe bereits seit 2006 von der Angelegenheit Kenntnis gehabt, so der Bericht. Trotzdem habe es ein Jahr gedauert, bis Syrén eine Untersuchung angeordnet habe.

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