"Estonia"-Modell im Versuchsbecken
Untersuchung

Neue Erkenntnisse zum ”Estonia”-Untergang

Eine Studie zum Untergang der „Estonia“ hat neue Erkenntnisse über die letzte Stunde des Fährschiffs geliefert. So sollen auch die Wassermassen, die durch die Lüftungssysteme und die oberen Fenster eindrangen, maßgeblich für den schnellen Untergang verantwortlich gewesen sein.

Dies ergaben Simulationsversuche des Technischen Instituts Chalmers in Göteborg. Ansonsten bestätigt die Studie im Auftrag der Regierung die Ergebnisse der internationalen Havariekommission von 1997. Diesem ersten Bericht zufolge war die abgerissene Bugklappe Hauptursache für den Untergang. Der Schaden entstand laut Experten, weil die „Estonia“ auf ihrer letzten Fahrt im Herbst 1994 trotz harten Seegangs zu schnell fuhr. 852 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben.

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