Ostsee-Pipeline braucht keine Plattform vor der schwedischen Ostseeinsel
Ostsee-Pipeline

Nordstream kommt ohne Plattform vor Gotland aus

Für die geplante Ostsee-Pipeline wird das Betreiberkonsortium Nordstream auf den Bau einer Serviceplattform vor Gotland verzichten können. Laut Nachrichtenagentur TT hat Nordstream einen entsprechenden Antrag bei der schwedischen Regierung zurückgezogen. Neue Technik mache die Plattform überflüssig, so ein Unternehmenssprecher. Auch habe der starke Widerstand von schwedischer Seite gegenüber dem Projekt den Beschluss begünstigt, heißt es weiter. Nordstream hat inzwischen auch die berechneten Ausgaben nach oben korrigiert. Der Bau der Pipeline wird nun vermutlich 7,4 Milliarden Euro kosten. Die ursprünglichen Berechnungen waren von fünf Milliarden ausgegangen. Nordstream plant, dass die erste Röhre schon 2010 verlegt sein soll. Nach Abschluss des Baus sollen jährlich 55 Milliarden Kubikmeter Gas vom russischen Wyborg nach Greifswald fließen.

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