Integration

Neue Bestimmung soll menschenwürdiges Wohnen garantieren

In mehreren schwedischen Städten sind neue Bestimmungen über die Nutzung von Wohnraum in Kraft getreten. Danach dürfen Zwei-Zimmer-Wohnungen künftig von höchstens vier Personen bewohnt werden. Für Drei-Zimmer-Wohnungen sind sechs Bewohner zugelassen. Der Verwaltungschef von Göteborg, Kommunalrat Göran Johansson, begründet die Maßnahmen so:

„Das ist eigentlich ein Hilfeschrei an die schwedische Flüchtlingspolitik. Die Regierung muss Verantwortung übernehmen, denn es kann nicht so bleiben, wie es ist. Es darf nicht sein, dass Kinder, die im Einwanderer-Vorort Hjällbo völlig beengt wohnen, Stunden früher zur Schule gehen, um ein wenig Ruhe zu haben. Diese Kinder sollen in Schweden eine Zukunft haben, aber so bietet man ihnen keine, eher im Gegenteil.“

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