Ursachen für Geschlechtskrankheiten und Abtreibungen bei Teenagern sollen untersucht werden

Warum so viele Jugendliche an Geschlechtskrankheiten leiden oder ungewollt schwanger werden, soll nun eine Untersuchung im Auftrag der Regierung herausfinden. Hintergrund ist die markant gestiegene Anzahl von Clamydieninfektionen. Sie in den letzten zehn Jahren um 300 Prozent gestiegen. Gleichzeitig stieg die Zahl der Abtreibungen unter Teenagern um 70 Prozent.

Die Arbeitsgruppe soll der Frage nachgehen, was zu tun ist, damit Jugendliche an die notwendigen Informationen kommen und anschließend auch richtig zu handeln. Der Leiter der Arbeitsgruppe, Anders Milton, sagte dem Schwedischen Rundfunk, dass eine größere Offenheit beim Thema Sexualität und ein altersgemäßer Aufklärungsunterricht nötig seien, um die Probleme in den Griff zu bekommen.

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